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Der Apfel-Tonka-Bienenstich – süßer Knusperspaß

Der Spätsommer stellt sich ein. Nach einem sehr heißen Sommer haben wir wieder Temperaturen, die uns Nachts nicht den Schlaf rauben. Ehrlich gesagt, fängt jetzt erst so richtig meine Lieblingsjahreszeit an.

Gerade ist Apfelzeit und ich liebe Apfelkuchen jeglicher Art. Und als ich mir die LANDIDEE 9-10/2018 durchblätterte, stach mir ein fantastisches Rezept von Maria Strohmayer (Magazin Seite 58) ins Auge. Ich bin niemand, der copy-paste von Rezepten macht, aber dieses Schätzchen lohnt sich geteilt zu werden – danke an Maria Strohmayer (unbekannterweise), Dein Rezept ist Bombe.

Ich wäre natürlich nicht ich, wenn mir nicht sofort eine verrückte Modifikation des Rezeptes einfallen würde:

Apfel-Tonka-Bienenstich

Du brauchst:

  • eine Springform Durchmesser 25-26 cm
    eine Pfanne
  • Rührschüssel
  • 2 kleine Schüsselchen
  • Handrührgerät (und/oder Schneebesen mit motiviertem Freund/Ehemann dran, der mal wieder Training braucht)
  • 2 Eier
  • 250 g Butter  (125 g für den Teig/ 125 g für den Bienenstich)
  • 200 g Mehl (nach Wahl)
  • 280 g Zucker (130 g für den Teig/ 150 g für den Bienenstich
  •   1 TL Backpulver
  •   1 Päckchen Vanillezucker
  • 1/2 TL geriebene Tonkabohne
  • 1/2 Zitrone
  • 4-5 große feste Äpfel
  • 150 g Mandelblättchen

Die Mengenangaben weichen vom Originalrezept etwas ab. Nach 2x probebacken kann ich euch diese Mengen ans Herz legen.

So geht´s:

Der Teig

Springform gut fetten. Die Eier trennen.  Die Zitrone auspressen und Saft auffangen.

125 g Butter in einem Töpfchen auf kleiner Flamme zerlassen, dann in eine Rührschüssel geben. 130 g Zucker und die Eigelbe hinzufügen, miteinander vermengen. Danach dann den Zitronensaft hinzugeben, so dass eine cremige Masse entsteht. Kurz ruhen lassen.

Währenddessen Mehl und Backpulver in der kleinen Schüssel miteinander vermengen. Das Eiklar zu Schnee schlagen. Die Mehlmischung dann in die Rührschüssel zu der Butter-Zucker-Ei Mischung hinzugeben, kurz miteinander vermengen und dann den Eischnee hinzugeben. Alles gut durchrühren bis ein cremiger, zähflüsser Teig entsteht.

Den Teig in die gefette Springform füllen und gut auf dem Boden verteilen.

Den Backofen auf 175 Grad Ober/Unterhitze vorheizen. Das ist dann auch später die Backtemperatur.

Die Äpfel nun waschen, schälen, entkernen und in Viertel schneiden. Dabei jedes Viertel nochmals halbieren, dass die Apfelstücke nicht zu groß werden.

Dann die Apfelstücke auf den Teig in der Springform legen.

Ab in den Ofen für 30 min bei 175° C.

Der Bienenstich

Hierbei kommt die Pfanne ins Spiel. Aber zuerst mische 150 g Zucker mit der geriebenen Tonkabohne. Dann gib die Mandelblättchen hinzu und vermische alles miteinander gut.

Nimm 125 g Butter und lass sie auf kleiner Flamme in der Pfanne schmelzen. Jetzt musst Du gut aufpassen.

Sobald die Butter geschmolzen ist, erhöhst Du die Temperatur etwas und gibst die Zucker-Mandel-Mischung in die Pfanne. Der Zucker karamellisiert die Mandelblättchen, um also einen Bienenstich für den Kuchen herzustellen, solltest Du an der Pfanne bleiben und immer wieder rühren, bis die ersten Mandelblättchen einen leicht gold-braunen Schimmer bekommen. Dann vom Herd nehmen und auf den Kuchen warten.

Vorerst sollten die Mandelblättchen nur leicht angeröstet werden. Der Rest macht dann später der Backhofen.

Das Finale

Den vorgebackenen Apfelkuchen nach den ersten 30 min aus dem Ofen nehmen. Dann den Bienenstich auf den Äpfeln verteilen, bis alles bedeckt ist.

Dann wieder 30 min bei 175°C weiterbacken. Und immer wieder mal reinschauen, nicht dass der Bienenstich anbrennt.

Dann gut auskühlen lassen – und schon mal Schlagsahne bereit stellen. Denn ein guter Bienenstich schmeckt noch leckerer mit einem fetten Klecks Sahne.

Mein Tipp zur Tonkabohne:
wer keine Tonkabohne, bei sich im Haus hat, kann auch schon fertigen Tonka-Vanillezucker kaufen. Der ist nicht schlecht, enthält aber nur wenig Tonkabohne. Wenn Du mehr möchtest, dann solltest Du Dir Tonkabohnen kaufen. Selbstverständlich schmeckt der Kuchen auch ohne, wenn Du gar nichts im Haus haben solltest.

Viel Spaß beim Backen und Genießen!

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